Vorgehen

Ansatz, Vorgehen und Haltung

Neues kann nur enstehen, wenn man ihm Raum gibt

Systemischer Ansatz und Haltung

Alle Arbeit bei thrive basiert auf dem systemischen, hypnosystemischen Ansatz gepaart mit psychologischer Fundierung. Was heißt das genau? Das bedeutet u.a.:

  • Ressourcen, Ziel und Lösungsfokussierung
  • Der Klient als Experte für sich selbst: Annahme, das Klientensystem alle Potenziale bereits in sich trägt, diese werden nicht von einem Experten ,,übermittelt, ,,gelehrt“, sondern eher der Zugang dazu durch Unterstützung freigelegt, Klientensystem lernt von sich selbst, nicht vom Berater psychologisch gesehen, neben natürlich nötigen, wertvollen ,,Produktinformationen“ /Experteninputs zu Grundmechanismen der menschlichen Psyche, menschliche Dynamiken, Entwicklung usw.
  • Blick auf Umwelten, Verhältnisse neben Einzelpersonen
  • Beachtet werden das innere System einer Einzelperson und die Außensysteme
  • Fokus auf Wechselwirkungen, Dynamiken, Sub-Systeme
  • Fokus auf Ambituitätstoleranz, multikausale, wechselseitige Zusammenhänge und Komplexitäten statt monokausale Erklärungen
  • Wirklichkeit als Konstruktion – Wirklichkeiten als subjektiv erzeugte Phänomene, nebeneinander gleichzeitig stehende unterschiedliche Wirklichkeiten
  • Selbstorganisierte, menschliche Systeme vs. Maschinen: Beachtung der Unberechenbarkeit, Unvorhersehbarkeit und Bewusstheit, Umgang, Beeinflussung dieser

Bei thrive wird grundsätzlich Prozessbegleitung angeboten

,,Und was ist jetzt (das Ergebnis)?“ ,,(,,Das Ergebnis/“) Jetzt ist das es ein fortlaufender Prozess ist“

  • Menschliche Entwicklung ist ein fortlaufender Prozess
  • Formaler: Kvp = kontinuierlicher Verbesserungsprozess, worauf eher ,,Entfaltungsprozess“ passt. Sie ,,ist“ fortwährend
  • WICHTIG: Als Prozessberater wird kein ,,Ergebnis“ verkauft, wie vielleicht in der klassischen Fachberatung, z.B. einem Vertriebstraining oder Produktberatung
  • Überzeugung bei thrive: Nachhaltige psychologische Entwicklung kann man nicht schulen, verkaufen, in Auftrag geben/outsourcen – nachhaltige Entwicklung, Entfaltung kann man nur inspirieren, Umgebungsbedingungen schaffen, welche diese fördern usw.
  • Es geht darum, die Klienten in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen, ihre Anliegen zu verstehen und dann selbst bearbeiten und verändern zu können – ob als Organisation oder als Einzelne
  • Hierin begleitet thrive vielfältig, die Arbeit und das Ergebnis liegt dabei inhaltich beim Klienten
  • Auf Prozessebene führt und berät thrive, auf inhaltlicher Ebene ist der Klient oder das Klientensystem, eine Organisation gefragt. Wenn also bspw. in der Befragung raus kommt, dass bspw. mehr Personal eingestellt oder die Aufgabenumfang reduziert werden sollte, ist die Organisation am Zug, zu entscheiden, welche Antwort möglich und gegeben wird.

Entfaltung und Achtsamkeit vs. Selbstoptimierung, Funktionieren

(Potenzial-) Entfaltung ist bei thrive nicht als (Selbst-)optimierungs- und einem Defizitverständnis eingeordnet, sondern mehr eine Exploration neben allen Ressourcen verschiedener nicht günstig wirkender Muster und Kulturen und ein Bearbeiten dieser sowie ein gleichzeitiges Erkennen, Erleben und Zentrieren der eigenen Kräfte. Es geht darum, zu erkennen, dass bereits alles Benötigte und Möglichkeiten da sind. Es geht weniger darum, diese zu ,,lernen“, sondern die schlummernden Potenziale zu aktivieren. Das System, ob Mensch oder Organisation trägt diese bereits in diesem Verständnis nach in sich, ist nicht abhängig vom Außen. Die Organisation oder der Einzelne ,,lernt“ dabei von sich selbst, nicht vom Expert:in. Dieser ist jedoch ein wertvoller Rahmen um dieses ,,Selbstlernen“ und ,,Selbstwirksamkeit“ zu fördern.

Die Gründerin hat bereits 2013 ihre Bachelorarbeit zum Thema Achtsamkeit geschrieben, als es eher als sehr,,spiri“ und häufig als ,,out“ wahrgenommen wurde. Achtsamkeit wird bei thrive als ein wesentlicher Grundbaustein und als ganzheitliche Lebenshaltung und -Praxis eingeordent. Nicht als Trendthema oder begrenzt auf eine körperliche Praxis verstanden und angeboten. Ebenso nicht zum Zweck, eine Achtsamkeitspraxis zu verkaufen, die indirekt sogar fördert, sich in potenziell ungesunden Strukturen einzurichten, anzupassen, zu funktionieren (Bsp.:,,Mit einem Achtsamkeits-/Yoga-/Stressmanagement Workshop läuft das hier schon wieder“). Achtsamkeit hat thrive Verständnis zufolge dabei eine Akzeptanz- wie auch Mobilisationskomponente, mit Selbstwirksamkeit verknüpft: Es geht nicht nur darum, anders in Kontakt zu sein, ruhiger, zentrierter, akzeptierend zu sein, sondern durchaus auch wahrzunehmen was als schwierig erlebt wird und aus der Verbindung zur eigenen Kraft mobilisiert zu sein, Veränderungsbedarfe anzugehen.

Integraler Ansatz hypnosystemisch, systemisch, psychologisch: Psychologische Fundierung und Meta – Ansatz

Durch den Fokus auf psychologische Prozessbegleitung, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit fokussiert das Angebot von thrive losgelöst von dem Kontext (Beratung von Organisationen, Beratung von Einzelperson), Format (Coaching, Beratung, Organisationsentwicklung,..) und Thema auf eine übergeordnete psychologische und hypnosystemische Metatheorie und Konzepte (u.a. nach G. Schmidt, Psychologie als generalistische Disziplin und Grundlage):

Betrachtet werden dabei immer Grundprinzipien der psychischen Innen- und Außenarchitektur, welche unabhängig von Kontext, Format, Thema wirkt und setzen dort an – es geht mehr um die Verarbeitungsmechanismen und Dynamiken im Innen und Außen als das Thema, der Kontext, das Format das angewendet oder verarbeitet wird. Daran scheitert es meist der Erfahrung nach nicht.

Entscheidend ist hier die Annahme, das nicht die Sachen/Themen an sich ,,das Problem“ sind, sondern primär unsere Beziehung zu den Phänomenen deren Wirkung entscheidend beeinflusst.

Insbesondere leitend dabei:

  • Beziehung zu sich selbst
  • Beziehung zu anderen
  • Beziehung zu den Themen, Anliegen, Konstrukten, usw.
  • Die psychologische Verarbeitung fokussiert
  • Die intra- und interpersonalen Dynamiken

Ebenso fokussiert die Hypnosystemik das emotionale, intuitive Wissen und Intelligenz, das Fühlen, Spüren über den Ratio hinaus.

Hypnosystemischer Ansatz

  • Fokussierung auf die vorhandenen Ressourcen
  • Die Bedeutung des Unbewussten und intuitiven, emotionalen Intelligenz
  • Selbstwirksamkeit und Empowerment: Die aktive Gestaltung der eigenen Realität und des eigenen Erlebens
  • Hypnosystemik (nach G. Schmidt) betont neben der systemischen Haltung und Methodik das innere System eines Einzelnen, den Teile Ansatz der Persönlichkeit sowie den Zugang zum Unbewussten, Unwillkürlichen sowie zum emotionalen, intuitiven Intelligenz neben der rationalen Intelligenzt. Vor dem Hintergrund, dass wir wissen das über 80% auf unbewusster Ebene beeinflusst und entschieden wird, wird dieser Einbezug für unverzichtbar gehalten
  • Hypnosystemisches Empowerment betont die unerschöpflichen Möglichkeiten der Gestaltung des eigenen Erlebens und betont die Ziel-, Wirkungsfrage

Neuropsychologische Ansätze, Achtsamkeit, Embodiement

  • Neuroplastitzität als menschliche omnipärsente Fähigkeit der Neuvernetzung und Aufbau von neuen neuronalen Verschaltungen im Gehirn (und damit neuen, anderen Verhaltens, Gedankens, Erlebnis und Emotionsmustern)
  • Beziehungen sind potenzieller Entfaltungsförderer oder Behinderer im Jetzt und Vergangen, Erfahrungen sind es die uns maßgeblich mit formen, später in uns weiterleben und bspw. unbewusst unser heutiges Beziehung- Kommunikations-, Selbstbild usw. wesentlich mitbeeinflussen und zugleich bewusster gemacht jederzeit veränderbar sind (u.a. Beziehungsansatz neuropsychologisch und Potenzialentfaltung orientiert an Gerald Hüther)

Äußeres Gebäude in Toronto, Kanada

Eine Leidenschaft für die Gestaltung von inneren, äußeren und relationalen Räumen

Unser umfassendes Angebot an professionellen Dienstleistungen richtet sich an einen breit gefächerten Kundenkreis, der von Hausbesitzern bis hin zu gewerblichen Bauträgern reicht.

Organisation, Team/Gruppe, Individuum

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Prozess – und Expertenberatung

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Systemische Haltung

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Psychologische Sicherheit und Selbstwirksamkeit, emotionale Offenheit, Berührbarkeit und Souveränität

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Organisationale Dynamiken, Kulturen und Beziehungsebenen, Kollaboration

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Formen von psychologisch wirkenden Konstrukten im Blick: Zusammenarbeit, Führung, gesunde Digitalisierung, gesundes Arbeiten, New Work, Kommunikation, Partizipation, Innovation,…

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